Entscheidung & Risiko


Einsame Entscheidung

Wie trifft man eine Entscheidung für eine Operation? Wie für den richtigen Zeitpunkt?

Es ist und bleibt eine "einsame" Entscheidung. Freunde, Bekannte, Ärzte, Optiker können zwar Tipps geben, aber eine Garantie für ein gutes Ergebnis wird keiner von ihnen übernehmen.

Jeder muss für sich selbst die Art der Behandlung oder den Zeitpunkt der Operation entscheiden. Das geht nur mit ausreichender Information. Im Internet stehen inzwischen hunderte von Informationsseiten über Keratokonus. Wenn man die alle durchgelesen hat, dann kann man schon ganz gut einschätzen, in welchem Stadium man sich selbst befindet, was dafür die beste Methode ist und wann sie angewendet werden sollte.

Dabei gilt es auch die verschiedenen, unter anderem auch finanziellen, Interessen der Behandler zu berücksichtigen. Andere Betroffene können zwar über ihre guten oder schlechten Erfahrungen berichten, aber die individuelle Lage stimmt sicher nicht mit der eines anderen überein.


Rest-Risiko

Jede Behandlung hat mindestens vier Punkte an denen sich der Erfolg entscheidet.

Das sind unter anderem:

  • die Methode
  • die eigenen Heilungskräfte des Körpers
  • das Verhalten nach der Operation und
  • die Erfahrung des Arztes.

Die gewählte Methode sollte dem Stadium angemessen sein. Wer mit "Kanonen auf Spatzen schießt", kann kein gutes Ergebnis erwarten.

Die wichtigste Rolle spielen sicher die Selbstheilungskräfte bzw. die Reaktion des Körpers auf den Eingriff. Wie gut ein Transplantat einheilt, wie gut eine Vernetzung vertragen wird, das ist ausschließlich von individuellen Reaktionen des Körpers abhängig.

Auch wichtig ist das Verhalten nach der Operation. Wer sich nicht dem Eingriff angemessen verhält, muss mit Komplikationen rechnen.

Und der Arzt sollte natürlich auch sein "Handwerk" verstehen.